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EV Duisburg - EHC Dortmund 4 : 2 (0:0,3:1,1:1)
Jede Serie geht einmal zu Ende und so musste der EHC Dortmund am Sonntagabend in Duisburg nach 16 Siegen in Folge (seit Anfang November letzten Jahres) wieder eine Niederlage einstecken. Der 4:2-Erfolg der Duisburger Füchse war verdient, denn die Gastgeber setzten die Westfalen Elche über weite Strecken mit schnellen Angriffen unter Druck, in dieser Deutlichkeit war das in dieser Saison bisher noch keiner anderen Mannschaft gelungen. Bis zur 33. Minute konnte der EHC diesem Druck Stand halten und mit gelegentlichen Kontern für Entlastung und Torgefahr sorgen, dann aber führten drei schnelle Duisburger Angriffe innerhalb von gut vier Minuten zu einer 3:0-Führung für die Gastgeber. Die Elche bewiesen trotz dieses klaren Rückstands Moral und kamen in der 38. Minute durch Branislav Pohanka zum 3:1-Anschlusstreffer. Michael Schmerda hätte kurz vor der zweiten Pause sogar noch weiter verkürzen können. Das schaffte dann Christian Kretschmann nur 11 Sekunden nach Beginn der letzten Zwanzigminuten mit seinem Tor zum 3:2. Danach wurde die Partie noch einmal spannend. Zwar kamen die Füchse weiterhin immer wieder gefährlich vor das Dortmunder Tor, aber auch die Elche hatten gute Chancen zum Ausgleich. Der schien dann 64 Sekunden vor Ende der Sechzigminuten wirklich gefallen zu sein, als Michael Schmerda aus dem Gewühl heraus den Puck über die Linie brachte. Hauptschiedsrichter Zsolt Heffler entschied auch erst auf Tor, versagte dem Treffer dann aber nach Befragen seiner Linienrichter die Anerkennung. Der EHC hatte zum Zeitpunkt des Torschusses wohl sechs Feldspieler auf dem Eis, ohne dass Torhüter Benjamin Finkenrath sein Gehäuse bereits verlassen hatte. So gab es statt des Torerfolgs eine Strafzeit gegen die Elche und die nutzten die Gastgeber dann zum 4:2-Endstand.




